Bürgerverein-Falkenhof
  Ziele des Vereins
 

Bürgerverein Falkenhof e.V. von1980

Ziele des Vereins

Im Mai 1980 wurde der Bürgerverein von einigen Falkenhofer Bürgern gegründet , mit dem Ziel die Bürger noch mehr zusammenzubringen.

Die erste große Aufgabe war für den Bürgerverein die Pflege und Renovierung der Kapelle Frauenhäuschen

Im Frühjahr 1982 wurde mit freundlicher Unterstützung der Gemeinde Lindlar mit dem Aufbau des Bürgerhauses in der Lindenallee begonnen.

Aus einem alten Holzpavilion wurde eine Begegnungsstätte für die Falkenhofer Bürger und deren Mitglieder.

Seit 1980 veranstaltet der Bürgerverein jährlich sein schon Traditionelles Sommerfest mit dem Hahnenköppen.

Auch wird an die Älteren Mitbürger gedacht , indem wir im Advent eine

Seniorenadventsfeier Veranstalten.

Im Herbst 1999 wurde mit der Renovierung des Bürgerhauses begonnen , was wiederum von den Mitgliedern in mehr als 3000 Arbeitsstunden unentgeltlich durchgeführt wurde.

Im Februar 2000 wurde dann ein großes Fest zur Wiedereröffnung gefeiert.


Im Jahr 2007 wurde dann die Aussenwände Renoviert.

Auch hier wurden mehrere 100 Stunden von den Mitgliedern unentgeldlich geleistet.

Weiter Aktivitäten des Vereins sind sehr vielfältig und beinhalten unter anderem die Beteiligung am Karnevalszug.

Weiterhin Veranstaltete der Bürgerverein schon mehrere Benefizveranstaltungen deren Reinerlös dem Behinderten Wohnheim auf dem Falkenhof zur Verfügung gestellt wurde.

Wir würden uns sehr freuen wenn sich noch weitere Aktive Mitglieder sich uns anschließen würden.

Geschichte des Vereins:

Im Jahre 1975 wurde der Bebauungsplan Nr.26 Lindlar Falkenhof dem Rat der Gemeinde Lindlar vorgestellt. In diesem Planentwurf waren aber zu wenige Freiflächen für öffentliche Belange ausgewiesen, so dass es zu Diskussionen kam. Diese Diskussionen und Debatten wurden teils sehr heftig und persönlich geführt, so dass Ratsmitglied Josef Schäfer über seine Fraktion eine Bürgerversammlung im Ortsteil Falkenhof einberief, die dann am 19.6.1975 im Hotel Neveling statt fand. Hier wurde der Plan 26 mit allen Bürgern diskutiert. Alle waren der Auffassung, dass wenigstens wie vorgeschlagen, 2000 qm Fläche für Kinderspielplatz, Bolzplatz und Platz für ein Bürgerhaus ausgewiesen werden müssten. Auf dieser Versammlung machte Josef Schäfer den Vorschlag: Sollte einmal ein Pavillon nicht mehr für schulische Zwecke gebraucht werden, dann sollte man ihn nach Falkenhof umsetzten als Bürgerhaus. Dieser Vorschlag wurde von der Versammlung gutgeheißen und ging nun als Antrag über die SPD Fraktion in den Rat. Da aber ein Träger für den Pavillon da sein musste, ging als selbstverständlich der Antrag der KG als Träger zu wirken in den Antrag mit ein. Nun wurde es eine Zeitlang ruhiger um die Diskussionen des Planes 26, denn die Verwaltung hatte in der Zwischenzeit vorgeschlagen, den 26er Plan nicht zu verfolgen, sondern erst sollte der Gebietsentwicklungsplan abgewartet werden, und der Pavillon stand der Schule zur Verfügung. Doch in allen Ausschusssitzungen wurde immer wieder von unsern Vertretern auf den Antrag hingewiesen und in Erinnerung gebracht. Das erste Schreiben von der Verwaltung kam am 15.1.1977 mit dem negativen Bescheid, wenn ein Schulpavillon für andere Zwecke als die für den er bestimmt ist genutzt wird, muss die Gemeinde den Landeszuschuss an das Land zurück bezahlen. Das war nicht sehr erfreulich, doch ließ es uns den Mut nicht sinken. Daraufhin haben die damaligen 1. und 2. Vorsitzenden der KG eine Unterschriftaktion auf dem Sommerfest 1978 gestartet mit der stolzen Zahl von 282 Unterschriften. Darauf wurde der Antrag offiziell wiederholt. Im Mai 1979 wurde im Rat berichtet dass das Land auf eine Rückzahlung verzichtet, wenn  ein Pavillon auch für kulturelle Zwecke Verwendung findet. Nun stand nach unserm Ermessen dem Antrag stattzugeben nichts mehr im Wege, da die Grundstücksfrage zwischenzeitig auch geregelt werden konnte. Die Entscheidung fiel im Juli 1979. Die überwältigte Mehrheit des Rates stimmte dem Antrag des Pavillons in dem Ortsteil Falkenhof als Träger der KG zu. Verschiedene Umstände in der KG veranlassten den Vorstand, die Trägerschaft nicht mehr zu übernehmen. Der Vorsitzende gab im November 1979 die Trägerschaft schriftlich an die Gemeindeverwaltung zurück. Am 17. Mai 1980 wurde in Kemmerich der Bürgerverein Falkenhof e.V. gegründet. Es waren 37 Personen anwesend. Die Aufgabe des Bürgervereins ist es das Kulturleben zu fördern, für die Verschönerung des Ortsteils zu sorgen und heimatliches Brauchtum zu pflegen. Da nun kein Träger für den Pavillon vorhanden war, stellte der Bürgerverein am 18. Mai 1980 an die Gemeindeverwaltung einen Antrag mit der Bitte, die Trägerschaft für den Schulpavillon dem Bürgerverein Falkenhof zu übertragen. Nach zahlreichen Verhandlungen wurde auf der Ratssitzung am 16.2.1982 der Beschluss gefasst, dem Bürgerverein Falkenhof e.V. die Trägerschaft zu überlassen. Der Gemeinderat und die Verwaltung stellten auf dieser Sitzung für die Umsetzung und Herrichtung der Toiletten sowie Parkplätzen aus dem vorhandenen Haushaltsrest von 49614,-DM eine Summe von 35100,-DM zur Verfügung. Nun war der Weg frei für die Arbeiten, um den Pavillon in Falkenhof aufzubauen und eine Begegnungsstätte für alle Falkenhofer Bürger zu erstellen. Am 27. März wurde mit den Arbeiten begonnen. Wie Sie alle feststellen können, ist in diesen 4 Monaten von den Mitgliedern sehr viel geleistet worden, so dass wir heute die Einweihung feiern können. Ich persönlich möchte an dieser Stelle einen ganz besonderen Dank unserem 2. Herrn Hans Fordan aussprechen, denn durch seine Initiative ist in so kurzer Zeit das Bürgerhaus entstanden. Der Bürgerverein möchte nochmals darauf aufmerksam machen, dass dieses Bürgerhaus für alle Falkenhofer Bürger ist. Zum Schluss möchte sich der Bürgerverein bei den Fraktionen, der Verwaltung und allen die geholfen haben, dieses Bürgerhaus zu erstellen, herzlich bedanken.



 
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